24.11.2020 / Communiqués / /

Keine Verurteilung den Helfenden!

Die Junge CVP Basel-Stadt bedankt sich bei allen Berufsgruppen und Freiwilligen in der Unterstützung bei der Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems während der Covid 19-Krise und verurteilt die vorangegangene Diffamierung von „Conex 15“ seitens JUSO BS und BL.

In der immer noch anhaltenden Covid 19-Pandemie stossen mittlerweile viele Spitäler an ihre Kapazitätsgrenzen. Vielerorts sind die Intensivstationen übermässig ausgelastet und das Pflegepersonal ist überfordert. Wir haben sehr grossen Respekt vor allen Personen, die sich in dieser Zeit für die Aufrechterhaltung unseres Gesundheitssystems einsetzten. Dazu gehören neben dem Pflegepersonal natürlich auch die behandelnden Ärzte, der Zivilschutz und alle Freiwilligen, die zum Teil Übermenschliches leisten. So sind Sanitätssoldaten im Universitätsspital Basel im Einsatz, damit alle Patientinnen und Patienten weiterhin gesundheitlich versorgt werden können.

Umso befremdlicher finden wir dabei, dass linke Gruppen vor fünf Jahren jene Personen boykottiert haben, die im Rahmen von „Conex 15“ für einen Ernstfall, wie wir ihn zurzeit haben, trainiert haben. In einer unbewilligten und gewaltsamen Kundgebung wurde am 18.09.2015 gegen die Truppenübungen von „Conex 15“ demonstriert. Dabei haben auch die JUSO BS und die JUSO BL die Einheit „Conex 15“ diffamiert und diese als „Verzweiflung des Militärs, sich einen sinnvollen Zeitvertreib“ bezeichnet. (siehe: https://bs.juso.ch/aktuelles/medienmitteilungen/krieg-spielen-ist-scheisse/) Jedoch zeigt die aktuelle Krise, wie wichtig es ist, sich auf einen solchen Ernstfall vorzubereiten und dass es eben kein „Zeitvertreib“ ist. Auch zeigt es, wie wichtig die Rolle der Armee in der Unterstützung der Gesundheitseinrichtungen in einer Pandemie ist. Deshalb verurteilen wir diese unbegründete Hetzjagd gegenüber „Conex 15“ und wir erwarten eine Stellungnahme der Verantwortlichen sowie mehr Verantwortung und Überlegung in deren Politik.