12.04.2021 / Medienmitteilung / / , ,

Junge Mitte Basel-Stadt schliesst sich der „Corona-Allianz“ von Schweizer Jungparteien an

Die Junge Mitte Basel-Stadt setzte sich schon früh im Verlauf der Pandemie für die Interessen von jungen Menschen ein, in dem versucht wurde, insbesondere für Studierende ein Gehör zu verschaffen. Wir schliessen uns an die Forderungen der von Schweizer Jungparteien gegründeten Corona-Allianz an und verurteilen gleichzeitig die Gewaltexzesse von letzter Woche in St. Gallen. Es muss sich weiter für die Förderung von Massnahmen zu Gunsten der Jugend während und nach der Pandemie eingesetzt werden.

In einem offenen Brief forderten Schweizer Jungparteien die Bundesregierung auf, die jungen Menschen mehr in den politischen Prozess rund um die Pandemiebekämpfung der Corona-Pandemie miteinzubeziehen. Gleichzeitig verurteilten sie die Ereignisse in St. Gallen. Ausserdem wurde von den Medienschaffenden gefordert, dass nicht mehr pauschalisiert wird, sondern dass differenziert wird zwischen den gewaltbereiten Ausschreitenden und jungen Menschen, die sich seit mehr als einem Jahr an die Regeln zur Pandemie-Bekämpfung halten und sich ein politisches Gehör wünschen. (siehe: https://www.jcvp.ch/2021/04/05/offener-brief-corona-allianz-jungparteien/)

Die Junge Mitte BS schliesst sich diesen Forderungen an und richtet diesen Appel auch an den Basler Regierungsrat weiter.

Vor allem junge Menschen leiden sehr stark unter den behördlich verhängten Massnahmen zur Pandemie-Bekämpfung. Sie verzichten auf lebensprägende Ereignisse und nehmen weitgehende Einschnitte in der Ausbildung oder im Berufseinstig in Kauf.Die Zahl von jungen Erwachsenen mit psychischen Problemen ist drastisch gestiegen. Auch wegen der Unsicherheit der weiteren Entwicklung der Pandemie fehlt vielen jungen Menschen eine Zukunftsperspektive. Wir haben dieses Problem früh erkannt und insbesondere auf die prekäre Situation von Studierenden aufmerksam gemacht, die ihre Nebeneinkünfte verlieren. (siehe: https://jcvp-bs.ch/2020/08/14/die-junge-cvp-basel-stadt-fordert-unterstuetzungsgelder-fuer-die-stipendienstellen-an-den-schweizerischen-universitaeten/)

Der Regierungsrat ist aufgefordert bei der weiteren Pandemie-Bekämpfung mehr Rücksicht auf die Jugend zu nehmen sie anzuhören und in ihrem Sinne zu handeln. Denn wenn die jungen Menschen sich von der Politik in diesem so wichtigen Bereich ihres Lebens im Stich gelassen fühlen, besteht die Gefahr, dass die Stimmung kippt und es auch in Basel zu solchen Ausschreitungen kommt und das wollen wir auf jeden Fall verhindern.

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